... sagte meine Freundin (ex. Altenpflegerin) letztes Jahr, als es darum ging, wer den Krisen sichersten Beruf hat... und ich bekomm es jetzt mit meinen 25 Lenzen auch zu spüren... ich werde älter... und ich vergess dann gern mal wichtige Sachen... und drum nun diese virtuelle Gedächtnisstütze die vll. auch anderen hilft :)
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Donnerstag, 24. Oktober 2024
DexCom G7 mit mit Apple Watch - Blutzuckerwerte direkt auf die SmartWatch
Hui... 10 Jahre kein Post mehr... dann wirds mal wieder Zeit und ich glaub jetzt auch wieder öfter mal 🙈
Ausgangssituiation: Ich habe jetzt doch schon seit 11 Jahren Diabetes. Seit 7 Jahren muss ich nich mehr "pieksen" für meinen Blutzucker und vor einem Jahr bin ich auf DexCom G7 umgestiegen.
Mein "Problem": Ich hab zwar mein Handy immer bei mir, schau aber dann selten in die App in die Werte und hab die Alarme auch aus, da ich das Handy nicht die ganze Zeit bei mir habe. Nun hatte ich 2 mal den Fall das ich massiv in einen "Unterzucker-Wahn" gefallen bin. Des weiteren hat mich jetzt schon länger gestört, dass mein Handyakku keinen Tag mehr schafft (DexCom App). Eine "normale" SmartWatch, die vom Handy quasi den Blutzucker übertragen bekommt habe ich probiert, aber als nicht so praktikabel empfunden. #1 saugt der Handyakku sich trotzdem leer und #2: kein Handy, keine Werte. Also musste da eine Lösung her.
Nach einigem hin und her und schauen, war die einzige Lösung klar: Eine Apple Watch muss her, da diese direkt mit dem Sensor arbeiten kann. Andere Hersteller gehen nicht + werden nicht unterstützt. Da ist DexCom recht strikt.
Das Problem: Ich bin kein Apple Fan und habe auch keine Geräte daheim. Das ist halt schlecht, da die Apple Watch zwingend ein Iphone zum aktivieren braucht und auch aller 10 Tage dann der neue Sensor mit dem Iphone auf die Watch gekoppelt werden muss. Wobei ich gehört habe, dass das koppeln dann auch ohne Handy irgendwie gehen muss... sollte ich da was finden, schreib ich das gerne hier dazu.
Die Lösung/Erfahrung: Ich habe mir jetzt gebraucht ein Iphone SE besorgt und die Apple Watch Ultra 2 (kost zwar ordentlich Geld, aber ich wollte eine Uhr, wo ich nicht täglich laden muss). Nach Schwierigkeiten meinen Apple Account wiederherzustellen und mit kleineren Problemen mit der DexCom App auf dem Iphone, war ich dann erfolgreich: Ich bekommt meine Werte jetzt direkt auf die Watch vom Sensor. Alarme (ab wann und ob mit Ton/Vibration kann man am IPhone einstellen) funktionieren auch super! Und die Akkulaufzeit?
Offiziell heißt es 36 Stunden bei normaler Nutzung und 72 Stunden im Stromsparmodus. Gerechnet habe ich, dass ich wahrscheinlich einmal am Tag laden muss... ABER: Ich komme aktuell mit einer Akkuladung 5-6 Tage aus. Ich muss aber zugeben, dass ich die Watch wirklich nur als Watch benutze und als Blutzuckeranzeige. Im nachinein glaube ich, dass ich mit den Einstellungen auch mit der wesentlich günstigeren Apple Watch SE 2-3 Tage schaffen würde. Wichtig nur zum einstellen: "Theater-Modus" (dadurch kein Always-on vom Display) und "Flugmodus". Das macht das ganze extram sparsam. Wer noch die anderen Funktionen mit Iphone nutzen mag, muss sich halt entsprechend auf kürzere Laufzweiten einstellen.
Interessant ist die SmartWatch entwicklung trotzdem allemal. Ich warte jetzt noch 1-2 Jahre bis die ersten Modelle mit direkt-Messung auf den Markt kommen :) Angekündigt sind da ja schon einige.
Dienstag, 26. März 2013
Blutzuckermessgerät Bayer Contour NEXT USB - Praxisbericht eines Neu-Diabtikers
Nachdem ich jetzt hier im Krankenhaus schon 4 verschiedene Geräte ausprobieren durfte bin ich immer noch beim Contour NEXT USB hängen geblieben.
Für alle die technische Details wollen: http://www.diabetes.bayer.de/produkte/blutzuckermessgeraete/contour-next-usb/technische-daten
Nun zum Praxisbericht:
Für so Technik-Begeisterte Leute wie mich ist das Gerät natürlich das "non plus ultra"... 2000 Einträge lassen sich speichern... das sind bei durchschnittlich 5 Messungen am Tag immerhin 400 Tage die man speichern kann. Obwohl für mich nur der aktuelle Wert interessant ist, da ich mit SiDiary auf meinem Handy die Werte mit schreibe, hab ich auch mal Spaßeshalber die Speicherfunktion vom Gerät getestet und alles mitgeschrieben. Was mir gleich am Anfang gefallen hat war das beleuchtete Display... das erspart Nachts das Lichteinschalten. Den Contour NEXT USB kann man entweder per Teststreifen oder per Einschalter aktivieren. Die Akkuanzeige in der oberen Leiste zeigt auch gleich an, ob das Gerät mal wieder per USB aufgeladen werden müsste. Bei einlegen des Teststreifens wartet das Gerät bis das Blut zugegeben wurde und spuckt dann nach 5 Sekunden gleich den Blutzucker aus und will wissen was das jetzt für eine Messung war... also ob man nüchtern, vor dem Essen oder nach dem Essen gemessen hat. Danach erscheint das selbe Menü wie nach dem normalen einschalten und man kann noch eingeben wie viel Broteinheiten man gegessen hat oder wie viel und welches Insulin man gespritzt hat. Notizen kann man dann auch noch hinzu fügen. Im Prinzip ein Vollständiges Tagebuch, welches man dann auch sehr simpel mit dem PC Abgleichen und Auswerten kann.
An und für sich ist der Contour NEXT USB sehr durchdacht und vor allem mit der Speicher-Funktion sehr praktisch, da man sich sein Notizbuch oder Handy sparen kann. Man muss halt nur immer mal wieder die Daten auf den PC bringen, da auf dem kleinen Display natürlich etwas die Übersicht zum Auswerten der Daten fehlt.
Kosten für 50 Teststreifen belaufen sich auf circa 30,-€. Also genau so teuer wie bei fast allen Geräten. Aber ich hoffe ja mal das meine Krankenkasse in Österreich das übernimmt :-)
Für alle die technische Details wollen: http://www.diabetes.bayer.de/produkte/blutzuckermessgeraete/contour-next-usb/technische-daten
Nun zum Praxisbericht:
Für so Technik-Begeisterte Leute wie mich ist das Gerät natürlich das "non plus ultra"... 2000 Einträge lassen sich speichern... das sind bei durchschnittlich 5 Messungen am Tag immerhin 400 Tage die man speichern kann. Obwohl für mich nur der aktuelle Wert interessant ist, da ich mit SiDiary auf meinem Handy die Werte mit schreibe, hab ich auch mal Spaßeshalber die Speicherfunktion vom Gerät getestet und alles mitgeschrieben. Was mir gleich am Anfang gefallen hat war das beleuchtete Display... das erspart Nachts das Lichteinschalten. Den Contour NEXT USB kann man entweder per Teststreifen oder per Einschalter aktivieren. Die Akkuanzeige in der oberen Leiste zeigt auch gleich an, ob das Gerät mal wieder per USB aufgeladen werden müsste. Bei einlegen des Teststreifens wartet das Gerät bis das Blut zugegeben wurde und spuckt dann nach 5 Sekunden gleich den Blutzucker aus und will wissen was das jetzt für eine Messung war... also ob man nüchtern, vor dem Essen oder nach dem Essen gemessen hat. Danach erscheint das selbe Menü wie nach dem normalen einschalten und man kann noch eingeben wie viel Broteinheiten man gegessen hat oder wie viel und welches Insulin man gespritzt hat. Notizen kann man dann auch noch hinzu fügen. Im Prinzip ein Vollständiges Tagebuch, welches man dann auch sehr simpel mit dem PC Abgleichen und Auswerten kann.
An und für sich ist der Contour NEXT USB sehr durchdacht und vor allem mit der Speicher-Funktion sehr praktisch, da man sich sein Notizbuch oder Handy sparen kann. Man muss halt nur immer mal wieder die Daten auf den PC bringen, da auf dem kleinen Display natürlich etwas die Übersicht zum Auswerten der Daten fehlt.
Kosten für 50 Teststreifen belaufen sich auf circa 30,-€. Also genau so teuer wie bei fast allen Geräten. Aber ich hoffe ja mal das meine Krankenkasse in Österreich das übernimmt :-)
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